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Armenien
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ÜberblickTauchen Sie mit uns in die Geschichte des prähistorischen Hochgebirgslandes ein und erleben Sie die wilde landschaftliche Schönheit und Kultur von Armenien: hohe Berge, tiefe Schluchten, fruchtbare Ebenen. Die armenischen Bergketten ziehen sich von der Grenze zu Georgien im Norden bis an die iranische Grenze im Süden, aber auch die Ebenen liegen meist sehr hoch. Bestaunen Sie die jahrtausendealten Baudenkmäler, die geheimnisvollen Klöster, von denen jedes seine eigene Geschichte hat, und die beeindruckenden Kunstschätze. Die Hauptstadt Jerewan ist eine der ältesten Städte der Welt, gegründet 782 v. Chr.. Die christliche Religion (die Armenier gehören hauptsächlich der armenisch-apostolischen rechtsgläubigen Orthodoxen Kirche an) hat in der armenischen Geschichte immer eine große Rolle gespielt. Erleben Sie Alltag und Lebensweise der Einheimischen als willkommener Gast in Armenien. Reiseprogramm10.10./So.: Abends Abflug von Frankfurt ... ... mit Czech Airlines via Prag nach Jerewan. 11.10./Mo.: Ankunft - Etschmiatsin - Zvartnots
Am sehr frühen Morgen Ankunft am Flughafen von Zvartnots. Empfang durch die örtliche Reiseleitung. Transfer zum Hotel in Jerewan, wo Sie sich ausruhen können. Um 11 Uhr nach einem späten Frühstück Beginn der Fahrt rund um Jerewan mit der Kaskade. Von hier oben haben Sie einen herrlichen Blick über die Stadt und auf den Berg Ararat. Fahrt nach Etschmiatsin, nur 20 km von Jerewan entfernt. Unterwegs Besuch der Kirche St. Hripsime, die als eines der 7 Wunder von Armenien gilt. Die Kathedrale Etchmiadsin ist bekannt als das Zentrum der armenisch - gregorianischen Kirche; sie ist auch eine der ersten christlichen Kirchen der Welt. Die Kirche wurde zwischen den Jahren 301 bis 303 n. Chr. unter dem armenischen König Tiridates III und dem ersten armenischen Katholikos St. Gregor des Erleuchters gebaut. Rückfahrt nach Jerewan. Unterwegs halten wir bei den Ruinen des Tempels Zvartnots - Perle der Architektur des 7. Jhs. Der Tempel Zvartnots ist in die UNESCO-Welterbeliste eingetragen. Übernachtung im Hotel in Jerewan. 12.10./Di.: Stadtrundfahrt
Die Geschichte von Jerewan ist ins 8. Jh. v. Chr. datiert. Ein kleiner Teil der Hauptstadt ist erhalten geblieben. Im Zentrum von Jerewan dominierten im 20. Jh. Gebäude vom sowjetischen Stil, heutzutage sieht man viele moderne Gebäude, viele werden folgen. Während der Tour sehen Sie u.a. den Platz der Republik mit traditionell armenischer Architektur, die Regierungsgebäude und die Nationale Gemäldegalerie. Besuch der Festung und des Museums Erebuni. Archäologische Zeugnisse belegen, dass seit dem 8. Jh v. Chr. hier eine militärische Festung Eribuni stand, die unter dem urartäischen König Argishti 782 v. Chr. an der Stelle des heutigen Eriwan gegründet wurde. Besuch der Ausgrabungen von Schengavith, wichtige Kleinstadt des vierten Jahrtausends vor Christus mit auffälligen Rundhäusern. Anschließend besuchen wir das Historische Museum, wo wichtige archäologische Sammlungen ausgestellt sind. Zum Abschluß gehen wir über den Obstmarkt. Die Herbstmonate September und Oktober mit warmen Tagen und kühlen Nächten bescheren noch einmal eine reiche Obsternte, vor allem Trauben, Granatäpfel, Quitten, Nüsse, Kürbis. Übernachtung in Jerewan. 13.10./Mi.: Aschtarak - Saghmosavank - Festung Amberd - Gjumri Fahrt nach Aschtarak - eine der ältesten Städte Armeniens am Fuß des Berges Aragat und zu beiden Seiten des Flusses Khasach - um die Kirche Karmravor zu besichtigen. Es ist eine der kleinsten pan-armenischen Kirchen und zugleich eine der seltenen Kirchen, wo Freskospuren noch zu sehen sind. Weiter geht es zum mittelalterlichen Kloster Saghmosavank, das an der atemberaubenden tiefen Schlucht von Aschtarak liegt. Saghmosavankh wird als "Kloster der Psalmen" übersetzt. Anschließend fahren wir zur Festung Amberd, 9. Jh., die auf halbem Weg zum Berg Aragats in einer Höhe von 2300m liegt. Die Festung steht auf einem felsigen Kap, das von den Flüssen Amberd und Arkhaschen geformt ist. Es gibt auch Überreste eines dreistöckigen Palastes, einer Kirche, erbaut 1026, eines Palastbadehauses mit zwei Kuppeln, eines zentralen Heizungsystems und eines Wasser-Versorgung-Systems. Weiterfahrt nach Gjumri; unterwegs Besichtigung des Buchstabenparks mit ca. 1.70 m grossen Buchstaben aus Tuff. Übernachtung im Hotel in Gjumri. 14.10./Do.: Gjumri - Pemzaschen - Artik - Gjumri Nach dem Frühstück besichtigen wir die zweitgrößte Stadt Gjumri. Die Stadt hat unter dem Erdbeben 1988 stark gelitten, der Wiederaufbau ist nicht zu übersehen. Wir werden vor Ort viel darüber berichtet bekommen. Weiterfahrt über die Hochebene der Provinz Schirak an der Ostseite des Aragats, wo seit Jahrtausenden Bimsstein und Tuff abgebaut wird, nach Artik und Pemzaschen. In Armenien gibt es viele verschiedene Arten des Bimssteins, der durch sein geringes Gewicht gut als Dämmstoff, für Bauplatten etc. geeignet ist. Wir werden Tufflagerstätten und die damit verbundene Industrie besuchen. Rückfahrt und Übernachtung in Gjumri. 15.10./Fr.: Gjumri - Haghpat - Sanahin - Jerewan Wir folgen der "Klösterstraße" zu den architektonischen Komplexen von Sanahin (966 n. Chr.) und Haghpat (976 n. Chr.), die zu den herausragenden Werken der mittelalterlichen armenischen Architektur zählen und in die UNESCO-Weltkulturerbe-Liste eingetragen sind. Das Kloster Sanahin und die dazugehörende Erlöserkirche wurde im Auftrag der Königin Chosrovanusch für ihre Söhne errichtet. Die harmonische Abstimmung der nacheinander errichteten Gebäude ist eine architektonische Meisterleistung. Beinahe am Ende der Welt, auf einem Hochplateau mit herrlicher Aussicht auf die Debedschlucht gelegen, finden wir das Kloster Haghbat. Die architektonischen Details haben viel Gemeinsamkeit mit Sanahin aus der gleichen Zeitperiode. Es wird vermutet, dass sie von Handwerkern der gleichen Schule stammen. Rückfahrt in die Stadt Jerewan. Übernachtung in Jerewan. 16.10./Sa.: Jerewan - Chor Virap - Dorf Areni - Noravank-Goris
Besuch der Teppichfabrik in Jerewan. Anschließend ca. 45 km Fahrt zum Kloster Chor-Virap nahe der türkischen Grenze. Das Kloster, eine der wichtigsten Wallfahrtsstätten, hat eine sehr reiche, sowohl religiöse als auch weltliche Geschichte. Es befindet sich im Ararat-Tal, dem biblischen Berg Ararat gegenüber, mit dem die Arche Noah eng verbunden ist. Man hat hier einen schönen Blick auf den Chosrov-Nationalpark, den König Chosrov III. im 4. Jh. gründete und die reiche Pflanzen- und Tierwelt der gebirgigen Region unter seinen Schutz stellte. Weiter geht es zum Kloster Noravank - ein großes religiöses und kulturelles Zentrum des 12. Jh.. Unterwegs besuchen Sie Areni, wo Sie in der Weinfabrik typischen Wein von speziellen Weinreben verkosten werden. Weiterfahrt in die Stadt Goris in der Provinz Sjunikh. Übernachtung im Hotel in Goris. 17.10./So.: Goris - Khndzoresk - Kloster Tatev
Besichtigung von Goris. Eingebettet in grüne Hügel und Berge in reizvoller Lage mit vielen frühzeitlichen, bis ins 20. Jh. bevölkerten Sandstein-Höhlen ist Goris architektonisch eine der schönsten Städte Armeniens. Ausflug nach Khndzoresk, das ein Höhlendorf ist. Sie werden sehen, dass viele der Höhlen von Menschen bewohnt waren. Der Ort wird von einer Schlucht durchschnitten. Hier gibt es fast ausschließlich schroffe Felswände und Felssäulen; nur am Grund der Schlucht flließt ein wasserarmes Flüßchen und an den Hängen wird auf Terrassen Getreide und Gemüse angebaut. Die meisten Höhlen sind heute leer - die Bewohner wohnen jetzt in Neu-Khndzoresk auf der Hochebene über dem alten Dorf. Weiterfahrt zur Klosteranlage Tatev (UNESCO -Weltkulturerbe). Das architektonische Meisterwerk aus dem 9. Jh. war einst eine bedeutende Universität und Bischofsitz, strategisch vorteilhaft auf einem Kap über dem Fluß Vorotan. Rückfahrt nach Goris. Übernachtung in Goris. 18.10./Mo.: Goris - Karahunj - Jermuk - Selim - Noradus - Sevan
Nach dem Frühstück fahren wir nach Karahunj, das armenische Stonhenge, altes vorchristliches Observatorium, 1770 m über dem Meeresspiegel. Es besteht aus mehr als 200 Basaltplatten. Weiterfahrt in den Kurort Jermuk - grüne Perle Armeniens - berühmt wegen der warmen Mineralwasserbrunnen und des beeindruckenden Wasserfalls. Fahrt zum Sevansee über den Selim Pass mit Besuch der Karawanserei (XIV Jh.). Die Selim Karavanserei wurde 1332 an der berühmten Seidenstraße errichtet; laut einer Inschrift auf armenisch und arabisch eine wichtige Handelsroute. Besuch des mittelalterlichen Friedhofes Noradus mit tausenden von Chatschkaren (Kreuzsteinen), welche die wahren Symbole des Christentums in Armenien und typisch nur für die arrmenische Architektur sind. Übernachtung im Hotel in Sevan. 19.10./Di.: Sevan - Dilijan - Goschavank - Jerewan Der riesige Sevansee, 78 km lang und 56 km breit, ist einer der höchstgelegenen Süßwasser-Seen der Welt, etwa 2.000 Meter über dem Meeresspiegel. Hier besuchen wir das Kloster Sevanavank auf der Kloster-Halbinsel. Fahrt durch eine spektakulär bewaldete Region nach Dilijan. Hier gibt es noch gut erhaltene Gebäude aus dem 19 Jh.. Eine Kunstschule unterrichtet die Kinder in den alten Handwerken: Keramik, Holzschnitzen, Teppichknüpfen, Näh- und Stickarbeiten. Besuch der Klosteranlage Goschavank in den Wäldern von Dilijan, Beispiel einer unbeschreiblichen Mischung aus Natur mit Architektur. Rückfahrt nach Jerewan. Übernachtung in Jerewan. 20.10./ Mi.: Schulbesuch - Matenadaran - Brandy Fabrik
Am Morgen besuchen wir eine Schule in Jerewan. Danach Besuch von Matenadaran, das historische Dokumente aus ganz Europa und Asien enthält. Die erste Kopie der Bibel und die Evangelien faszinieren mit ihren schönen Miniaturen. Matenadaran ist das armenische Wort für Bibliothek, die Mitte des 20. Jh. erbaut wurde, um die armenischen und fremdsprachigen Handschriften und Manuskripte aus allen Jahrhunderten und Wissensbereichen würdig aufzubewahren. Matenadaran ist zugleich eine bedeutende Forschungsstätte, die Wissenschaftler aus aller Welt aufsuchen. Zum Schluß besuchen wir die Brandy Fabrik, wo wir die Möglichkeit haben, den berühmten armenischen Kognak zu verkosten. Übernachtung in Jerewan. 21.10./Do.: Garni - Geghard - Genozid Mahnmal Park
Fahrt zum Sonnentempel Garni, erbaut in der helenistischen Periode im 1. Jh. n. Chr.; ein beeindruckendes Denkmal der alten armenischen Architektur. Er wurde vom armenischen König Tiridates gebaut und ist einem heidnischen Gott, wahrscheinlich Mithra, Gott der Sonne, gewidmet. Nach der Erklärung des Christentums zur Staatsreligion in Armenien im Jahre 301, wurde der Tempel die Sommerresidenz der Könige. Der steile Abgrund unter dem Tempel, die basaltene Schlucht und das Ufer des Azat mit Walnuß- und Apfelbäumen sind ein atemberaubender Anblick. Nordöstlich von Garni, oberhalb der Schlucht des Flusses Azat, liegt ein prächtiges Denkmal der mittelalterlichen armenischen Architektur - das Kloster Geghard, eingetragen in die UNESCO-Welterbeliste. Rückfahrt nach Jerewan. Besuch des Tsitsernakaberd Mahnmals; Park und Museum sind gewidmet den Opfern des Genozids von 1915. Übernachtung in Jerewan. 22.10./Fr.: Abflug Sehr früh morgens Transfer zum Flughafen. Rückflug via Prag nach Frankfurt. Ankunft am Vormittag. Bedingungen
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